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Flaum-Trespe

(Bromus hordeaceus ssp. hordeaceus)

V — VIII Home Ruderalstellen, trockene Fettweiden
20 — 50 cm indigen LC
Ähre
Synonyme: Bromus mollis, Weiche Trespe. Therophyt, coll-mont. Die meisten Ährchenstiele sind kürzer als die Ährchen und dadurch sind die Rispen ziemlich dicht. Die Ährchen sind nicht zusammengedrückt, die Hüllspelzen sind am Rücken gerundet. Die Deckspelzen sind bis zur Spitze bewimpert. Blätter und Blattscheiden sind weichhaarig (Lit). Die häufige Art (Unterart) kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Ährchen
 
 
Blattscheide
 
 
Blattunterseite
Koordinaten des Standortes: 48°10'38.11"N, 14° 8'2.35"E. Aufnahmen: 25.05.2021 Weißkirchen
 
Bromus hordeaceus
 
 
Bromus hordeaceus
 
 
Bromus hordeaceus
Aufnahmen: 13.04.2014 Banjole
 
Standort
Sehr trockener Standort auf einem Quarzporphyrfelsen, Bodenschicht minimal; Wuchshöhe hier etwa 5 — 20 cm.
 
Bromus hordeaceus
Dichte Rispen.
 
Bromus hordeaceus
 
 
Bromus hordeaceus
 
 
Bromus hordeaceus
Die Deckspelzen sind bis zur Spitze bewimpert.
 
Bromus hordeaceus
Aufnahmen: 26.05.2012 Castelfeder

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1873

"93. B. mollis L. sp. (Weiche-Tr.)
Wurzel faserig; Halme aufrecht, weich, haarig, verkahlend; Blätter lineal, flach, nebst den unteren Blattscheiden zottig, graugrün, Blatthäutchen kurz, abgestutzt und zerschlitzt, weichhaarig, Rispe gedrungen, Aeste kurz, vor und nach dem Verblühen zusammengezogen, zur Blüthezeit aufrecht abstehend, 1— 4ährig. Aehrchen eilänglich, flaumig oder zottig, graugrün, 5— 10blüthig, auch nach dem Verblühen aus breiterer Basis gegen die Spitze zu schmäler werdend; untere Klappe 3—5nervig, obere 5nervig; untere Spelzen elliptisch, 7nervig, auch zur Fruchtzeit dachig sich deckend, unter der Spitze begrannt, Granne gerade vorgestreckt, so lang als ihre Spelze, obere Spelze borstig gewimpert, bemerklich kürzer als die untere. Durch die weiche Behaarung und grauliche Färbung ausgezeichnet.
Mai — Juni


Aendert ab:

  • α genuinus. Halme hoch, Rispe geöffnet, aber doch gedrungen, eiförmig oder länglich, viele Aehrchen tragend.
  • β nanus. (Leptostachys Person. — B. nanus Weigl.) Zwergform. Halme 2—8" hoch. Rispe traubenförmig zusammengezogen , 1 — 7 Aehrchen tragend.

Auf bebautem und sterilem Boden.

  • α Sehr gemein, oft in Heerden auf Wiesen, Hügeln, an Ufern im ganzen Gebiete.
  • β Seltener, auf sterilem , sandigen oder lehmigen Boden, z. B. auf dem Acker ober dem Leysserhofe am Militairthurme, auf mageren Triften der Mühlviertlerberge, zu Hellmonsödt, Reichenau, am Rande der Saat an der Schottergrube nächst der Pferdeeisenbahn ober Hörsching auf der Haide."
Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, I. Band (Seite 78), Linz 1873, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 29.11.2025

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